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Matthias Wenger Gezavon Nemenyi
16.07.2005, 21:05

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Schwierigkeiten mit der Wahrheit...?

Matthias Wenger

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Neuheidentum Mitte der Achtziger Jahre in Berlin: Ein seltsames Dickicht aus Esoterik, rechten Splittergruppen und heftigen Auseinandersetzungen um den richtigen organisatorischen Weg. Heiden in schlechter Gesellschaft - manche von ihnen wollen es heute nicht mehr wahrhaben, tendieren gar dazu, die eigene Biographie zu fälschen, neu zu interpretieren.

Allerdings ist manches unklar, wo die Motive für ein Bündnis mit bestimmten Leuten wirklich lagen. Erinnern wir uns aber zunächst einiger Tatsachen: Ein führender Heide, der germanisch-orthodoxe Geza v. Nemenyi, tritt als Gastredner des Armanenorden in Erscheinung: z.B. auf dem Ostarathing 1988 (auch hier), aber auch auf dem Herbstthing des gleichen Jahres. Ein Brief v. Nemenyis an den Armanen Bernhard Schulz offenbart den "Thingbesuch" bei den Armanen als Selbstverständlichkeit (auch hier).



Von links nach rechts: Bernhard Schulz, Geza von Nemenyi, ganz rechts der Autor im Jahre 1983 bei der Feier der Sommersonnenwende. Bernhard Schulz und ich tragen das Armanengewand.

Selbst im Jahre 2002 gibt es noch Ergebenheitsbekundungen v. Nemenyis an die Chefin des Armanenordens, Sigrun v. Schlichting.

Und die Unterwanderung des Grünen Landesverbandes Mitte der Achtziger Jahre, nur eine antifaschistische Konspirations-Phantasie? Immerhin gibt es neben der Dissertation von Stefanie v. Schnurbein noch zwei andere Quellen, die darauf Bezug nehmen: Das Berliner Stadtmagazin "tip" vom 10.11.88 (hier und hier) und ein ausführlicher Artikel in den Grünen Blättern/Baden Württemberg vom September, November und Dezember 1985 (hier / hier / hier / hier / hier / hier / hier)

Es wäre also vielleicht doch sinnvoll, einmal autobiographische Motivationsforschung zu betreiben, statt das Geschehene einfach zu bestreiten. Ein Artikel, den ich für die Nummer 01/86 der Armanen-Zeitschrift "Irminsul" geschrieben hatte, offenbart durchaus Verschränkungen sinnvoller Motive mit einer absurden politischen Ideologie. (hier und hier)

Ein kleines Fundstück noch ganz am Rande: In der Nummer 03/1990 der "Irminsul" schrieb ein gewisser "Volkert/AO" (Letzteres Kürzel wurde in der Regel für Mitglieder des Armanenordens verwendet) einen Artikel über einen Teil des keltischen Baumkalenders ........ (hier und hier)

Matthias Wenger

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2. Mai 2013: Ein Vertreter des Vereins nahm am 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag an einer Podiumsdiskussion zu der Frage teil: Führt Neuheidentum zu Rechtsextremismus? Veranstalter war die Arbeitsstelle Weltanschauungsfragen der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland. Mehr Infos hier.

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