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Cochabamba 2010 Rechte Der Erde
30.09.2012, 01:15

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Vorschlag für eine Allgemeine Erklärung
der Rechte der Mutter Erde


anläßlich der Weltkonferenz über den Klimawandel
und die Rechte der Mutter Erde
22. April 2010 - Cochabamba, Bolivien


Anläßlich des Erdtages am 22. April lud der bolivianische Präsident Evo Morales vom 19. bis zum 23. April 2010 zu einer Weltkonferenz der Völker über den Klimawandel und die Rechte von Mutter Erde in die bolivianische Stadt Cochabamba ein. Auf Antrag der bolivanischen Regierung hatte die Generalversammlung der Vereinten Nationen ein Jahr zuvor den bis dahin weltweit etablierten Gedenk- und Aktionstag offiziell zum zum Internationalen Tag der Mutter Erde erklärt.

Auf der Konferenz mit über 30.000 Teilnehmern wurde der Vorschlag für eine "Erklärung der Allgemeine Erklärung der Rechte der Mutter Erde" veröffentlicht. Sie ist durch vergleichbare Projekte in Ecuador und Bolivien beeinflusst, in deren Verfassung (Ecuador) oder in einem Gesetz (Bolivien) der Natur Eigenrechte zugesprochen worden sind. Dabei ist das lateinamerikanische Politikkonzept des "Buen Vivir" prägend, das naturreligiöse Vorstellungen der indigenen indianischen Bevölkerung Lateinamerikas aufgreift. Mittlerweile hat sich eine internationale Initiative von bekannten Nachhaltigkeitsaktivisten und Organisationen (siehe hier und hier) gebildet, die "Mutter Erde" zu einer eigenen UN-Schutzkonvention verhelfen möchte.

Der Impuls von Cochabamba wurde zumindest andeutungsweise durch den UN-Nachhaltigkeitsgipfels "Rio+20" aufgegriffen, der vom 20. bis 22. Juni 2012 in Rio de Janeiro stattfand. In der Abschlusserklärung von Rio+20 mit dem Titel "Die Zukunft, die wir wollen" heißt es dort in den Paragraph 39 und 40:

"39. Wir sind uns dessen bewusst, dass die Erde und ihre Ökosysteme unsere Heimat sind und dass „Mutter Erde“ in einer Reihe von Ländern und Regionen ein gängiger Ausdruck ist, und stellen fest, dass einige Länder im Rahmen der Förderung der nachhaltigen Entwicklung die Rechte der Natur anerkennen. Wir sind überzeugt, dass es für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Bedürfnissen der heutigen und der künftigen Generationen notwendig ist, die Harmonie mit der Natur zu fördern.

40. Wir fordern ganzheitliche und integrierte Ansätze für eine nachhaltige Entwicklung, die der Menschheit den Weg zu einem Leben in Harmonie mit der Natur weisen und in Maßnahmen zur Wiederherstellung der Gesundheit und Unversehrtheit des Ökosystems der Erde münden werden."

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung: Wir, die Völker und Nationen der Welt
Artikel 1: Mutter Erde
Artikel 2: Inhärente Rechte der Mutter Erde
Artikel 3: Verpflichtungen der Menschen gegenüber der Mutter Erde
Artikel 4: Definitionen




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