Rabenclan

Verein zur Weiterentwicklung heidnischer Traditionen e.V.

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28.04.2017, 09:55

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Zusammenarbeit zwischen Nornirs Ætt und Rabenclan beendet

Auf ihrer Internetseite erklärt die Nornirs Ætt seit Januar 2005 die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Rabenclan für beendet. Die Zusammenarbeit bestand seit der Gründung der Nornirs Ætt als am germanischen Neuheidentum orientierte Religionsgemeinschaft durch einige Rabenclan-Mitglieder im Jahre 1997. In all diesen Jahren gab es eine fruchtbare Kooperation, vor allem in der gemeinsamen Abgrenzung des Neuheidentums gegen rassistische Strömungen.

Seit einiger Zeit jedoch treten die Mitglieder der Nornirs Ætt bei ihren Aktivitäten im Verein zunehmend als geschlossener Block auf. Verschiedentlich hat die Gruppe versucht, Entscheidungen im Verein allein in ihrem Sinne durchzusetzen. Vereinsaktivitäten, deren Planung und Durchführung nicht den Wünschen der Nornirs Ætt entsprachen, wurden pauschal als "esoterisch" abqualifiziert und Reformbestrebungen - wie z.B. verstärkter Dialog mit Weltanschauungsbeauftragten und anderen kulturellen und politischen Initiativen oder größere Vielfalt an vereinsinternen Aktivitäten - als problematische Abweichung vom alten Kurs empfunden.

Dass sich der Konflikt im Zuge der Teilnahmeabsage an der Tagung der Evangelischen Zentrale für Weltanschauungsfragen (EZW) vom 08. - 10. November 2004 in Berlin verschärfte, belegte die zunehmende Entfremdung zwischen Rabenclan und Nornirs Ætt. Kritik am Auftreten ihrer Mitglieder wurde von der Gruppierung als Versuch empfunden, sie "per Rufmord mundtot" zu machen, Gesprächsangebote wurden ausgeschlagen. Eine konstruktive Diskussion gestaltete sich zunehmend schwieriger, und die Konsensfindung zwischen der heterogenen Vereinsmehrheit und der Nornirs Ætt geriet zur dauerhaft kontroversen, kaum zielführenden Auseinandersetzung. Immer häufiger äußerten sich außerdem Mitglieder der Nornirs Ætt öffentlich in beleidigender Weise über den Rabenclan oder einzelne seiner Mitglieder, die der Nornirs Ætt kritisch gegenüber stehen.

Dennoch war der Rabenclan immer dazu bereit, die politische Diskussion und Zusammenarbeit aufrecht zu erhalten. Schließlich hatte die Nornirs Ætt nicht zuletzt als ursprüngliche Trägerin des Ariosophieprojekts jahrelang wertvolle politische Arbeit geleistet, die auch dem Verein zugute kam. Im Jahr 2003 hat sich das Ariospophieprojekt jedoch von der Nornirs Ætt getrennt und arbeitet seitdem als freies Projekt mit dem Rabenclan zusammen.

Die derzeitige Entwicklung der Gemeinschaft, sich zunehmend auf sich selbst zu konzentrieren und in diesem Sinne abzukapseln, wurde seitens des Rabenclans von Anfang an kritisch betrachtet. Mit ihrer Entscheidung, die Zusammenarbeit mit dem Rabenclan zu beenden, belegt die Nornirs Ætt leider anschaulich die verschiedentlich geäußerte Befürchtung, dass die Gemeinschaft sich zunehmend ideologisch isoliert.

Dem Vorstand des Rabenclans bleibt bedauerlicherweise nur die Wahl, die einseitige Ankündigung, dass "Nornirs Ætt und Rabenclan eigene Wege gehen", einstweilen zu akzeptieren. Welche Konsequenzen dies im Einzelnen hat, wird die Zukunft zeigen. Der Vorstand wendet sich nach diesem aus seiner Sicht nicht notwendigen Bruch nun mit verstärkter Kraft der Unterstützung der zahlreichen für dieses Jahr geplanten Projekte und Vereinsveranstaltungen zu.

Der Vorstand
Rabenclan - Arbeitskreis für Heiden in Deutschland e.V.

24.04.2005

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News

Bücherspiegel 2016
Neue englischsprachige Monografie über (neo-)germanisches Heidentum von Stefanie von Schnurbein erschienen. Der Rabenclan wird rund ein dutzend Mal erwähnt. Mehr Informationen hier.

Kulturhistorische Beiträge

Óskmejyar Teil 1 - Die Walküren in der Helgaquiða Hundingsbana I (von Hans Schuhmacher)
Thesen zur Germanischen Frau (von Hans Schuhmacher)
Die unbekannte Tradition: Slawisches Heidentum(von Anna Kühne)

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