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Kuehne Spicer ORD Kap 53
28.04.2017, 09:55

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Der Odinic Rite Deutschland - Neuheidnische Religion im Spannungsfeld neurechter Religiosität

von Berna Kühne-Spicer
- Alle Rechte bei der Autorin -

5. Die Mutterorganisation: Der britische Odinic Rite

5.3 Rassistische Äußerungen beim Odinic Rite - kein Einzelfall

Der eben vorgestellte Aufsatz von Heimgest ist keineswegs ein Einzelfall. So formuliert Asbjeorn, CG, ebenfalls zum "The Court of Gothar", also zum Godenrat des Odinic Rite gehörend und dessen Generalsekretär ("Secretary CG OR") schon 1991 in einem Aufsatz über "Rasse und Religion", der in der damaligen Erstausgabe des "Northwind - Yearbook of the Odinic Rite" erschienen ist:

"Today we are being taught to fear the idea of race. We are being conditioned to equate a recognition of the existence of separate races with the desire for "white supremacy". It is forbidden to recognise what our senses tell us: that the nations and races of man are different from each other in many and various ways - different as tigers are from lions, and wolves from dogs. [...] Each race, each nation, craves for its own integrity, its own living-space and that includes our own. [...]
Our Gods and Goddesses are the part of our race who live in another aspect of reality. They are the power, the driving force, the will of our people: manifest reality on another plane of existence, as we, an active material force, are on this one. The archetypes are channels, contact points, through which man and divinity can communicate. [...]
As individual human beings have a living space about them into which they resent intrusion, so too does the Folk Soul of a people have a living space into which it resents the intrusion of other racial entities. And so we see race riots, race hatred, and a twisted racial development which will lead eventually to outright racial war if the diverse peoples cannot draw back, away from each other, before it is too late.

At the basis of this continual racial conflict is the Christian lie that all races are "equal". Not, as they should be, worthy of respect as unique and individual racial entities, but equal, that is, the same. [...]
And what of our people? We are strong and we survive, but how terrible the damage that has been done to us! More perhaps than any surviving race have we, Northern Europeans, been harmed by the Christian teaching that nature is a treasure chest to be rifled at our will."

Übersetzung:
Heutzutage wird uns beigebracht, die Rassenidee zu fürchten. Wir werden konditioniert, die bloße Feststellung, es existierten verschiedene Rassen, mit dem Wunsch nach "weißer Überlegenheit" gleichzusetzen. Es ist verboten anzuerkennen, was unsere Sinne uns mitteilen: dass nämlich die Nationen und Rassen des Menschen sich in vielfältiger Weise voneinander unterscheiden - sie sind so verschieden voneinander wie Tiger von Löwen und Wölfe von Hunden. [...] Jede Rasse, jede Nation, strebt nach eigener Integrität und eigenem Lebensraum - auch unsere.
[...]
Unsere Götter und Göttinnen sind der Teil unsere Rasse, welcher in einem anderen Aspekt der Wirklichkeit lebt. Sie sind die Macht, die treibende Kraft, der Wille unseres Volkers: manifeste Realität auf einer anderen Existenzebene, genau wie wir, eine aktive materielle Kraft, es in dieser Ebene sind. Die Archetypen sind Kanäle, Kontaktpunkte, durch welche Mensch und Göttlichkeit miteinander kommunizieren können. [...]
So wie menschliche Individuen einen Lebensraum haben, innerhalb dessen sie sich gegen Eindringlinge zur Wehr setzen, so hat auch die Seele eines Volkes ihren Lebensraum, den sie gegen andere Rassenwesen verteidigt. Und so sehen wir Rassenaufstände, Rassenhass und eine verzerrte Rassenentwicklung, die letztlich zu regelrechtem Rassenkrieg führen wird, falls die verschiedenen Völker sich nicht zurückziehen können, weg von einander, bevor es zu spät ist.

Der Grund für diesen fortdauernden Rassenkonflikt ist die christliche Lüge, alle Rassen seien "gleich". Nicht in dem Sinne wie es sein sollte, nämlich gleich respektwürdig als unverwechselbare und individuelle Rassenwesen, sondern gleich in der Bedeutung von gleichartig.
[...]
Und was ist mit unserem Volk? Wir sind stark und werden überleben, aber was für ein schrecklicher Schaden ist uns angetan worden! Wir, die Nordeuropäer, sind vielleicht mehr als alle anderen überlebenden Rassen von den christlichen Lehren geschädigt worden, welche da besagen, dass die Natur eine Schatzkiste ist, die wir nach Belieben plündern können.

(Quelle: http://www.geocities.com/odinistlibrary/OLArticles/Articles/racereligioncg.htm

Ein 1991 erschienener Aufsatz "Odinism - Our Faith, Heritage and Identity" von Heimgest beklagt die geistige Versklavung:

"Backbreaking stances are taken by established authority, and draconian laws are passed, to ensure that the customs of stranger peoples are protected, respected, and encouraged, but we are taught to belittle and forget our own. We are constantly made to feel guilty for our successes, ashamed of our heritage. The virtues of other peoples are extolled, but our own neglected.

This perverse, twisted teaching is found on every level, from cheap soap-operas to academic works. But to survive, to flourish, we must preserve our identity, and there is nothing that more clearly defines this than our people's native, organic religion, because a Native Faith is the sum of a Folk - what it was, what it is, and what it can be.

The loss, or blurring of our identity was inevitable once our people were converted to a faith which was not their own - a religion which taught that a stranger God was the only God, and that a stranger people were the Chosen People - a religion which taught a disgust of life and of the Earth, and which taught that we are all guilty of some awful inherent 'lain' - a religion which 'ungodded' nature.

It was our Folk then, more than others, who were enslaved by this alien faith, and as we, more than others, have influenced world events, the harm we have done has been worldwide. We know that each Folk (and therefore the world) is best served by it's own way. For the Japanese it is Shinto, for the Indians it is Hinduism - for our Folk that way is Odinism. It reflects our true character and inspiration.

Übersetzung:
Die Machthabenden unternehmen jede Anstrengung und verabschieden drakonische Gesetze, damit ja die Gebräuche fremder Völker geschützt, respektiert und bestärkt werden, wir aber werden gelehrt, unser Licht unter den Scheffel zu stellen und unsere eigenen Gebräuche zu vergessen. Ständig wird uns ein schlechtes Gewissen eingeredet für unsere Erfolge und Scham wegen unseres Erbes.

Die Tugenden anderer Völker werden gepriesen, unsere eigenen aber vernachlässigt. Diese perverse, verzerrte Lehre findet man auf allen Ebenen, in billigen Seifenopern wie in akademischen Schriften. Um zu überleben und zu gedeihen, müssen wir aber unsere Identität erhalten, und es gibt nichts, was diese klarer definiert als die eingeborene, organische Religion unseres Volkes, denn der Eingeborene Glaube ist die Summe eines Volkes - was es war, was es ist und was es sein kann.

Der Verlust bzw. die Entstellung unseres Glaubens war unumgänglich, nachdem unser Volk einmal einen Glauben angenommen hatte, der nicht sein eigener war - eine Religion, die lehrte, dass ein fremder Gott der einzige Gott sei, und dass ein fremdes Volk das Auserwählte Volk sei - eine Religion, die das Leben und die Erde als verabscheuungswürdig darstellte, und die uns lehrte, wir seien alle irgendwie einer schrecklichen, angeborenen 'Sünde' schuldig - eine Religion, welche die Natur 'entgötterte'.

Unser Volk ist von diesem völlig fremden Glauben mehr als andere versklavt worden, und da wir auch mehr als andere den Gang der Welt beeinflusst haben, haben wir auch weltweit Schaden angerichtet. Wir wissen, dass jedem Volk (und daher auch die Welt) mit seiner eigenen Art am besten gedient ist. Für Japaner ist das Shinto, für die Inder Hinduismus - und für unser Volk ist das der Odinismus. Er reflektiert unseren wahren Charakter und unsere wahre Inspiration.

(© 2005 The Odinic rite, Quelle: http://www.odinic-rite.org/heritagandidentity.html)

"Why will some rightly proclaim that the monuments built by our ancient ancestors are holy sites, worthy of respect and protection, but deem the blood continuance of the people who built them as not worth the same respect?"
Übersetzung:
Warum gilt es als gerechtfertigt, für die von unseren Urahnen erbauten Monumente heilige Stätten sind, die Respekt und Schutz verdienen, wenn der Fortbestand der von diesen Urahnen ausgehenden Blutlinie nicht für ebenso respektwürdig erachtet wird?"''

(©2005 The Odinic Rite, Quelle: http://www.odinic-rite.org/heritageandidentity3.html)

Ein anderer Text ("Odinists are Spiritual Revolutionaries") formuliert die gleichen Vorstellungen etwas milder:

"The threat to this pattern canes from man and his perverse desire to interfere with nature and direct its course of development himself. On a spiritual level this urge is epitomised by the universalist god of monotheism. This perversity manifested itself in the National Socialist period in Germany when some people seriously considered the prospect of creating or breeding a new race, a super Nordic 'homo superior'. Today the same perverse spirit has laid the ground plan for the breeding of another new race, a 'homo universalis', a plan which is already in hand. The diversity of man has been declared a crime and we are at war with nature in an insane attempt to reverse 200,000 years of evolution.
Übersetzung:
Dieses Muster wird bedroht durch den Menschen mit seinem perversen Wunsch, sich in die Natur einzumischen und deren Entwicklung selbst zu lenken. Auf der spirituellen Ebene entspricht dieser Drang dem universalistischen Gott der monotheistischen Religionen. Diese Perversität manifestierte sich in der Zeit des deutschen Nationalsozialismus, als einige Leute ernsthaft erwogen, eine neue Rasse zu schaffen oder zu züchten, einen nordischen Supermenschen "homo superior". Es ist dieselbe perverse Denkweise, auf der heutzutage die Idee einer anderen neuen Rasse beruht - des "homo universalis". Pläne dazu gibt es schon. Die Vielfalt des Menschen ist zu einem Verbrechen erklärt worden, und wir befinden uns im Krieg mit der Natur in einem wahnsinnigen Versuch, 200.000 Jahre Evolution rückgängig zu machen.

"Why else have the gods arisen in the last few years but to defend themselves, as at a Ragnarok, from a mortal threat to the folk-souls which first gave rise to them and which they evolved? For the evolution of man does not concern only or even primarily his genetic characteristics. It also produces a diversity of belief-systems, patterns of mentality, cultures, linguistic media of communication, customs, laws, pantheons, mythologies and spiritual archetypes; in short, evolution creates a plethora of folk-souls. Man, as body and spirit, evolves naturally in both capacities."
Übersetzung:
Warum sonst haben sich die Götter in den vergangenen Jahren erhoben, wenn nicht zu ihrer Verteidigung wie bei Ragnarök, weil die Volksseelen, aus denen sie einst selbst hervorgingen und deren Entfaltung sie ihrerseits bewirkten, einer tödlichen Bedrohung ausgesetzt sind? Denn die Evolution des Menschen betrifft nicht nur und nicht einmal vorrangig seine genetischen Merkmale. Sie produziert auch Glaubenssysteme, Mentalitätsmuster, Kulturen, linguistische Kommunikationsmittel, Gebräuche, Gesetze, Pantheone, Mythologien und spirituelle Archetypen; kurz: Evolution erschafft eine unüberschaubare Menge von Volksseelen. Der Mensch besteht aus Körper und Geist, und seine Evolution erfolgt in beiden Bereichen.

(©2005 The Odinic Rite, Quelle: http://www.odinic-rite.org/Revolutionaries.html)

Zusammenfassend kann also festgestellt werden, dass der Odinic Rite auf Grund seiner offiziellen Aussagen tatsächlich als deutlich völkisch orientierte Organisation gelten muss. Der langjährige Vorsitzende des vermeintlich unpolitischen internationalen Odinic Rite erweist sich zudem als ein rechtsradikaler Ideologe. Der Anspruch, keine politische Organisation zu sein und insofern auch keine politischen Ziele zu verfolgen, wird relativiert durch das vom Odinic Rite vertretene Weltbild, welches eindeutig Konzepte eines "bescheidenen Rassismus" aufweist. Ein solches Weltbild ist aber, entgegen der eigenen Selbstdarstellung, hochpolitisch. Es propagiert ein Menschenbild, das auf Apartheid hinausläuft.


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