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Kai Ehlers Attilas Kinder
27.06.2011, 13:36

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Wie Attilas Kinder eine andere Seite der Geschichte aufblättern

Vorwort des Buches:
Attil und Krimkilte - Das tschuwaschische Epos zum Sagenkreis der Nibelungen

(hrsg. von Kai Ehlers in Zusammenarbeit mit Mario Bauch und Christoph Sträßner)



von Kai Ehlers

- Mit freundlicher Genehmigung des Autors. Alle Rechte bei dem Autor -

(Mehr zu dem Buch hier.)


Liebe Leserin, lieber Leser,

gut vierzig, wenn nicht gar siebzig Jahre lag das Epos von „Attil und Krimkilte“, das Sie hier in Händen halten, nahezu vergessen im Untergrund, ganz zu schweigen von den Jahrhunderten davor, in denen es nur mündlich überliefert wurde. Es erzählt das „Drama der Nibelungen aus hunnischer Sicht“, überliefert als Geschichte der Tschuwaschen, eines heute zu Russland gehörenden kleinen Volkes an der mittleren Wolga. Unter Stalin war es lebensgefährlich, sich diesem Stoff zu nähern. Die wenigen, die es dennoch wagten, mussten damit rechnen, als „Nationalisten“ verfolgt zu werden. Einige Menschen büßten ihr Interesse sogar mit ihrem Leben. So kommt es, dass das Epos mit der Klage beginnt, der Name Attilas sei nahezu vergessen. Perestroika brachte die Erinnerungen an ihn wieder an den Tag.

Mit der Eröffnung neuer Freiheiten in Russland ergriffen auch die Tschuwaschen die Möglichkeit, ihre nationalen Eigenheiten und ihre Sprache neu zu beleben und sie wie ihre alten Legenden vor dem Vergessen zu bewahren.

Und so kam es, dass nach der Öffnung der Grenzen ein „Hunne“ und ein „Germane“, der tschuwaschische Nationaldichter Mischi Juchma, und ich, ein deutscher Russlandforscher, uns verwundert gegenübersaßen, als Mischi Juchma vom Boden einer in seinem Wohnzimmer stehenden Truhe ein Manuskript ins Freie holte, das die Geschichte der unglücklichen Liebe Attils zu einem Mädchen namens Krimkilte erzählt. „Das ist doch die Geschichte der Nibelungen“, höre ich mich noch heute, nachdem Juchma die sorgfältig verschnürten Schleifen geöffnet hatte und die ersten Seiten sichtbar wurden. „Das ist die Geschichte Attilas“, antwortete er, „es ist die Geschichte unseres Volkes, die ich gesammelt habe, aber in den letzten vierzig Jahren bei Strafe des Todes nicht aus der Kiste hervorholen durfte.“

Was sich so vor meinen Augen öffnete, war aber beides: Eine neue, bisher unbekannte Variante des Nibelungenliedes, die zugleich die Geschichte des tschuwaschischen Volkes erzählt: Attilas Geschichte aus östlicher, aus hunnischer Sicht. Das Epos enthält die dramatische Geschichte von der Begegnung zwischen Attil und Krimkilte, die mit dem Tod des mächtigen Herrschers, dem Zerfall des Hunnenreiches und dem Rückzug der Hunnen aus Europa endete und dazu führte, dass die Vorfahren der Tschuwaschen an der Wolga eine neue Heimat fanden. Es ist ein höchst moralischer Mythos von Macht, Liebe, Verrat, Untergang und Neubeginn, erzählt als Erinnerung an eine ruhmreiche Vergangenheit eines Volkes, das heute um die Erhaltung seiner kulturellen Identität ringt.

Die Tschuwaschen verstehen sich als Nachkommen der Hunnen, die sich nach dem Tode Attilas ins kaukasische und mittelrussische Hinterland zurückzogen. Sie waren zweifellos nicht die einzigen, die aus der hunnischen Völkerbewegung hervorgingen, aber sie waren diejenigen, die in Mittelrussland das Reich Bulgarstan begründeten. Das Große Bulgarien und dann das Wolgabulgarische Reich bestand vom siebten bis zum Anfang des dreizehnten Jahrhunderts, als es von den Mongolen zerschlagen wurde. Seine Überbleibsel wurden vom russischen Imperium aufgesogen, christianisiert und als Teil russischer Kultur integriert. Die „nationale Wiedergeburt“ am Ende der Sowjetunion, als deren Ergebnis unter anderem das hier vorliegende Epos wieder aus dem Untergrund auftauchte, war bereits die zweite Rückbesinnung auf ihre eigene Geschichte, die die Tschuwaschen erlebten. Die erste erlebten sie mit der Krise des Zarentums am Ende des 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts, geleitet durch den Aufklärer Iwan Jakowlew und die von ihm gegründete Simbirsker Schule, die durch ihre für die damalige Zeit fortschrittlichen Reformansätze berühmt war und auch von Lenin unterstützt wurde. (1)

Heute ist Tscheboksary, die Hauptstadt Tschuwaschiens, eine prächtige kleine Stadt an der mittleren Wolga, eine touristische Perle Russlands, die einen Vergleich mit anderen Perlen nicht zu scheuen braucht. Rund zwei Millionen Tschuwaschen leben in Tschuwaschien mit ebenso vielen russischstämmigen Menschen zusammen; weitere gut zwei Millionen Tschuwaschen außerhalb der Republik kommen dazu. Auf dem Lande, in den Dörfern der Republik wird Tschuwaschisch, in der Stadt Russisch und Tschuwaschisch gesprochen. Die Straßenschilder sind zweisprachig, die Kultur ist durchmischt; in ihr begegnen sich traditionelle Folklore und modernes Russland, die verbleichenden Symbole des sowjetischen Futurismus, orthodoxes Christentum und „Neuheidentum“, so wie es sich zum Beispiel in der als Dokument des Neuaufbruchs in den 1990ern errichteten Riesenstatue der Mutter Heimat dokumentiert. Weit breitet sie am Ufer der Wolga ihre Arme über Tschuwaschien aus.

Mischi Juchma, der Mann, der das Epos in seiner jetzigen Fassung aufschrieb, ist heute ein geehrter Mann, der nicht nur Mythen, Legenden und die Geschichte der Tschuwaschen, sondern auch der übrigen Wolgavölker (2) dem Vergessen und ihrer Übertünchung durch die offizielle russische und dieser wiederum folgenden herrschenden westlichen Geschichtsschreibung entreißt. Er sammelt und berichtet, wie einst die Brüder Grimm es mit dem deutschen Märchenschatz taten. Juchma wird darüber im Anhang zum Epos noch zusätzlich Auskunft geben. (3)

Es dauerte jedoch noch fünf Jahre, bis wir beide, Mischi Juchma und ich, es mit vereinten Kräften geschafft hatten, eine erste Ausgabe des Epos in tschuwaschischer Sprache durch das „Tschuwaschische Kulturzentrum“ in Tscheboksary zu veröffentlichen – da trotz Perestroika kaum staatliche Mittel für die Förderung der „nationalen“ Kultur freigemacht wurden. Unter Jelzin und Putin schmolz selbst diese geringe Unterstützung dahin. Auch Juchma selbst muss, trotz aller Verdienste, die man ihm bescheinigt, das Leben eines armen Dichters führen. Nach der ersten Herausgabe des Epos im Jahre 2001 in tschuwaschischer Sprache entstanden zwei Übersetzungen, eine russische im Jahre 2006 und eine armenische 2007. Es mussten noch weitere fünf Jahre vergehen, bis die vor Ihnen liegende deutsche Ausgabe erscheinen konnte, in der meine Bemühungen um eine Übertragung ins Deutsche, aktuelle Nibelungenforschung und Russlandforschung so zusammenfanden, dass daraus eine deutsche Ausgabe entstehen konnte. Mit ihr kann einer deutschen Leserschaft diese bisher unbekannte Seite des nibelungischen Sagenkreises zugänglich gemacht, die Völkervielfalt Russlands verdeutlicht und der Dialog über diese bisher unbekannten Seiten der Ost-West-Beziehungen eröffnet werden.

Nibelungenforscher Mario Bauch, Eurasienforscher Christoph Sträßner und ich tun dies in dem Bewusstsein, dass das heutige Auftauchen dieses bisher unbekannten, teils vergessenen, teils unterdrückten Attila-Liedes Ausdruck einer Umbruchzeit ist, die jener Zeit, von der das Epos handelt, in vielem sehr ähnlich ist: Es waren die Jahre der Agonie des römischen Imperiums. Es war die Zeit des Übergangs aus dem griechisch-römischen Kulturraum in den christlich-abendländischen, mittelalterlicheuropäischen, die Zeit, in welcher aus dem Zusammenstoß derer, die damals Barbaren genannt wurden, zumeist nomadisch oder halbnomadisch lebende Völker, mit römisch-christlicher Zivilisation eine neue Kulturepoche entstand. Es war eine wilde Zeit, eine Zeit der Helden, Recken und Missionare, eine wüste und heilige Zeit, aus der die späteren Sagen und Mythen hervorgingen. Es war, so kann man es auch sagen, das Chaos, aus dem die europäische Zivilisation, die europäische Weltherrschaft hervorging.

Aber es geht uns weder um eine Verherrlichung von Heldentum, noch um Verherrlichung der einen oder Verurteilung einer anderen Kultur. Vielmehr sind wir uns bewusst, dass das Auftauchen des Epos unter den Bedingungen der Perestroika Ausdruck der Tatsache ist, dass wir uns heute in einem Wandel befinden, der die großen Geschichtslinien – die lange Zeit klar ausgerichtet erschienen – aufs Neue durcheinanderwirbelt. Heute rennen nicht Barbaren gegen Rom – heute stürmen die „Entwicklungsländer“ die Zentren der Industriegesellschaft.

Im Zentrum unserer Aufmerksamkeit steht daher die Botschaft des Epos, dass, wer seine Geschichte nicht kennt, verdammt dazu ist, sie zu wiederholen, und auch die andere Botschaft, dass aus nichts so wenig gelernt wird wie aus der Geschichte, die sich scheinbar beständig wiederholt. Beide Sätze zusammen ergeben die Aufforderung, Geschichte anzuschauen, um Zukunft im Strom der Entwicklung unserer Evolution bewusster gestalten zu können. Wo standen unsere Vorfahren damals? Wo stehen wir heute? Was ist gleich? Was hat sich geändert? Was müssen wir nicht wiederholen? Was können wir lernen? In diesen Fragen treffen wir, die deutschen Herausgeber dieses Büchleins, uns mit Mischi Juchma und seinen Freunden und hoffen, dass auch Sie aus solchen Gründen zu diesem Buch gegriffen haben.

Dies ist nun die dritte veröffentlichte Version des Epos „Attil und Krimkilte“, nachdem der Text so lange in den Tiefen der Geschichte, erst hinter dem hunnischen, dann dem mongolischen, schließlich auch noch hinter dem eisernen Vorhang verborgen und vergessen war. Es ist, wie Mischi Juchma uns wissen lässt, wohl nur ein Bruchteil eines einst viel ausführlicheren Epos, in dem nach dem Tode Attilas dessen Leben und Taten besungen wurden. Und es ist vermutlich auch nicht das Einzige; weitere Erinnerungen dürften noch im Schoß des Vergessens schlummern. Die Erzählungen von „Attil und Krimkilte“ sind auch nicht das einzige Epos des tschuwaschischen Volkes. Weitere Epen beschreiben die Kämpfe beim Untergang des Wolgabulgarischen Reiches im 13. und 14. Jahrhundert. Das Epos „Attil und Krimkilte“ ist jedoch das einzige, das die Brücke zur westlichen Sagenwelt schlägt und uns so einen überraschenden Blick auf Seiten der Geschichte eröffnet, die bisher hinter den Darstellungen der Sieger, das sind in diesem Falle die Russen und mit ihnen die Europäer, verschwinden.

Im Interesse der Überwindung solcher Einseitigkeiten, gar bewusster Fälschungen der Geschichte, von der gerade die jüngste Vergangenheit wieder geprägt war, haben wir darauf verzichtet, stromlinienförmige Angaben zur Geschichte des Epos und der Zeit seiner Entstehung zu produzieren, sondern stellen Mischi Juchmas Sicht, das heißt, den tschuwaschisch-russischen und den bisherigen westlichen Stand der Forschung zum historischen Hintergrund des Epos nebeneinander. Wir tun das in dem Bewusstsein, dass Juchma einerseits aus dem Innenleben der tschuwaschischen Kultur heraus, das er sein Leben lang studiert hat, über Zugänge zu dem Stoff verfügt, die über verschriftete Geschichtsquellen, die der herrschenden Geschichtsschreibung zur Verfügung stehen, hinausgehen, dass der sowjetisch-tschuwaschischen Forschung andererseits verschiedene westliche Quellen nicht zugänglich oder auch nicht bekannt waren und dass drittens schließlich alle Geschichtsschreibung immer auch notwendigerweise dem subjektiven Faktor des berichtenden Beobachters der Überlieferung unterlag und auch heute noch unterliegt. Es gibt also zu verschiedenen Ereignissen immer verschiedene Variationen – je nach Interesse der Berichterstatter wie auch dem Zufall der Archivgeschichten. Das heißt, wir stellen die unterschiedlichen Versionen, wo sie nicht erkennbare Irrtümer enthalten, nebeneinander zur Diskussion und hoffen auf einen lebhaften Ost-West-Dialog.

Wir haben das tschuwaschische Original zu diesem Zweck in einen Rahmen gesetzt, der es den Lesern erlaubt, das Epos als Epos zu genießen und sich zugleich eine eigene Meinung zu seinem historischen Quellenwert zu bilden.

Sowohl Mischi Juchma als auch Mario Bauch und Christoph Sträßner, der eine Volksdichter der Tschuwaschen, der die Geschichte seiner Volkes aus eigenen, russischen und sowjetischen Quellen nachzeichnet, der andere als Nibelungenforscher mit dem Blick und aus dem Kenntnisstand des Westens, der dritte als Eurasienforscher und Slawist geben ausführliche Kommentare zum historischen Hintergrund. Östliche und westliche Sichtweisen zur Geschichte der Hunnen und ihrer Nachkommen, insbesondere der Geschichte Attilas treffen hier erstmals in dieser Form aufeinander. Es kennzeichnet unsere Zeit, dass beide Seiten heute miteinander in diese Wechselwirkung treten können. Mit gesonderten Anmerkungen werden wir Leserinnen und Leser zudem im laufenden Text darauf aufmerksam machen, wo sich beide Sichtweisen überkreuzen oder widersprechen.

Vielleicht kommen wir so zu einer neuen Bewertung der Geschichtsströme, daraus folgend zu einem tiefer gehenden Verständnis für die Veränderungen, die sich heute vollziehen, in denen Ost und West sich in einer erneuten Welle der Völkerbegegnungen miteinander vermischen und festgefahrene Strukturen erneut in Bewegung geraten – wie einst im fünften Jahrhundert, als der große Zertrümmerer Attila die damals bestehende Ordnung durchmischte und nomadische und westliche Welt in eine neue Phase miteinander traten.

So wie das Epos ursprünglich von Mund zu Mund durch Sänger und Geschichtenerzähler verbreitet und von Generation zu Generation weitergegeben wurde und dabei natürlicher Veränderung unterlag, so ist es trotz erster schriftlicher Fixierungen im 20. Jahrhundert bis heute. Aktuell gibt es mehrere Versionen – und nach wie vor mehrere mündliche Varianten, die mehr oder weniger in Details voneinander abweichen. Das wird von Mischi Juchma im Nachwort zum Epos ausführlich erläutert. In ihrem Kern erzählen sie jedoch alle dieselbe Geschichte, nämlich die Geschichte vom großen Attila, der durch die unglückliche Liebe zu Krimkilte seine Staatspflichten vergaß und unvermittelt zu Tode kam.

Auch in den allerneuesten Veröffentlichungen, obwohl fixiert, setzt sich diese Differenzierung fort. Die tschuwaschische Originalfassung unterscheidet sich von der russischen und diese wiederum von der türkischen und armenischen – und auch jetzt wieder von der deutschen, die im Vergleich von tschuwaschischem Original und russischer, von Juchma autorisierter Übersetzung entstanden ist. Die tschuwaschische und die russische Variante unterscheiden sich, da der russische Übersetzer eine streng gereimte Fassung gewählt hat, die ihn offenbar zwang, in der Wortwahl und in den benutzten Bilden zum Teil vom Original abzuweichen.

Für unsere Übertragung ins Deutsche gilt selbstverständlich trotz mehrfacher Rücksprachen mit Mischi Juchma am Text selbst das Gleiche. Wir haben uns darum bemüht, eine Sprache zu finden, die dem Zeitgefühl der handelnden Personen des Epos, dem der tschuwaschischen Erzähler wie auch dem der Autoren der schriftlichen Fassungen gerecht wird und dabei doch für deutsche, von westlicher Denkart geprägte Leser verständlich ist. Im Interesse sachlicher Genauigkeit haben wir auf eine durchgängig gereimte Nachdichtung verzichtet, andererseits durchaus versucht, die Melodie des Epos zu halten. Das Gleiche gilt für Bilder und Sprachgesten. Soweit sie ohne Sinnverlust in uns vertraute Bilder und vertraute Gesten übertragen werden konnten, haben wir es getan. Wo dies zur Überfremdung des Geschehens, der Gestimmtheit oder der kulturellen Dimension geführt hätte, haben wir die Szenen, Bilder und Gesten so fremd, wie sie sind, übernommen und wo nötig mit Anmerkungen erläutert. Die wichtigste aller nötigen Anmerkungen sei hier vorangestellt: Die Kultur, aus der die Bilder dieses Epos stammen, ist eine nomadische im Übergang zur Sesshaftigkeit, erzählt aus der Perspektive eines Volkes, das inzwischen nicht nur sesshaft geworden ist, sondern sogar zu Russlands begabtesten Baumeistern zählt – die Schönheit tschuwaschischer Dörfer entlang der Wolga ist berühmt – dessen Erinnerung und dessen gelebte Tradition aber immer noch tief in seiner nomadischen Geschichte wurzeln.

Und schließlich handelt es sich bei dem Epos auch jetzt noch immer um einen Gesang.




„Attil und Krimkilte. Das tschuwaschische Epos zum Sagenkreis der Nibelungen“
herausgegeben von Kai Ehlers
in Zusammenarbeit mit Mario Bauch und Christoph Sträßner

Rhombos-Verlag, Berlin, 2011; 268 Seiten; 42,00 Euro
ISBN 978-3-941216-50-1

Das Buch ist hier bestellbar.

Der Autor/Herausgeber:

Der Publizist Kai Ehlers (* 19. April 1944 in Brüx bei Prag) beschäftigt sich mit den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandlungen im nachsowjetischen Raum und deren lokalen wie auch globalen Folgen. Ein besonderer Schwerpunkt in der jüngeren Zeit liegt in der Untersuchung sozialer Alternativen für eine andere Globalisierung. Kai Ehlers veröffentlichte mehr als zehn Bücher und zahlreiche Reportagen, politische Kommentare, Artikel und Aufsätze in Druck- und online-Medien.

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