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Hans Schuhmacher Germanische Frau Dasneue Paradigma
28.04.2017, 09:55

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Das neue Paradigma

Ich werde jetzt kurz auf die vorkartesisch-christliche Kosmologie zu sprechen kommen, da sie für die Quellen aus christlicher Zeit von Wichtigkeit ist. Wir sind ohnehin bereits dorthin geraten, denn Gregors Sichtweise war freilich nicht die des Tacitus.

Bevor ich aber damit anfange, sehe ich mich veranlasst, noch eine Bemerkung zu machen. Es ist aus mehreren Gründen riskant, über die Germanen zu schreiben, aber noch viel riskanter, Aspekte des Christentums zu thematisieren. Das liegt heutzutage nicht mehr an einer "Verfolgung" kritischer Stimmen, sondern vielmehr an der etablierten Art und Weise, sich mit anderen Epochen der europäischen Geschichte und Vorgeschichte sowie außereuropäischen Kulturen zu beschäftigen. Diese Beschäftigung hat durchweg den Charakter eines geistigen Ausflugs, der unterhalten und anregen soll. Er soll "neue" Elemente an die bereits vorhandene geistige Welt angliedern, und zwar, ohne Widersprüche zu verursachen - und nicht etwa eine Herausforderung dieser geistigen Welt hervorbringen, die auch und gerade während des Ausflugs und an seinem Ende als "richtig" und "überlegen" erscheinen muss. Das Ergebnis muss feststehen, bevor irgend etwas besehen wird. Das kann aber für das Ariosophieprojekt keine Leitlinie sein, sondern gehört vielmehr zu den Gegenständen der Untersuchung, wie das übrigens auch bei der Anthropologie und den Sozialwissenschaften der Fall ist. Ich könnte hier nicht auf eine Erörterung der Charakteristika christlicher Quellen verzichten, selbst wenn ich das wollte, muss mich aber kurz und allgemein fassen, und das auf einem Gebiet, das spätestens seit der Aufklärung Ort eines fortwährenden Disputes ist. Es ist keinesfalls meine Absicht, der jämmerlichen, wenn auch lautstarken, antichristlichen Polemik vieler Neuheiden das Wort zu reden, wo man von dieser Thematik freilich ebenso viel versteht wie von jeder anderen, nämlich nichts. Die pro-christliche Seite hat es jedoch auch nicht an Entstellungen und massiven Geschichtsklitterungen fehlen lassen, insgesamt ist der Disput durchsetzt mit Rudimenten und Konstrukten seiner jahrhundertealten Geschichte. Es ist nicht zu vermeiden, dort hineinzugeraten. Auch wird es nicht zu vermeiden sein, die Christianisierung der Germanen kurz zu thematisieren, ein Punkt, an dem alle genannten Probleme in noch schärferer Form zutage treten. Ich werde diese an gegebener Stelle aufzuzeigen wissen.

Die Erfinder des Guten

Selbstverständlich muss ich mich auch bezüglich des Christentums auf einige Aspekte beschränken. Wir müssen noch einmal kurz zu den Hellenen zurückeilen, und zwar zu Platon. Dessen Lehre stand im krassen Gegensatz zur zeitgenössischen Praxis seiner Zeit und den dazugehörigen Vorstellungen - wir haben am Beispiel des Xenophon einen kurzen Blick auf beides werfen können, wobei freilich beide (gesellschaftliche Praxis und Vorstellungen) wesentlich komplexer waren, als ich sie hier habe erscheinen lassen (1). Erkennbar wurde aber jedenfalls bei Xenophon das Handeln als Ausdruck der Vortrefflichkeit und das Ziel, damit zu Ansehen zu gelangen. Platon verwarf das völlig und präsentierte ein ideales Bild menschlichen Verhaltens, das aus kontemplativer Schau des "Guten" bestand. "Das gute Leben heißt für uns, dass wir von der Vernunft regiert werden - Vernunft nicht nur im Sinne der Schau der richtigen Ordnung in der eigenen Seele, sondern im Sinne der guten Ordnung des Ganzen. Wir sind auch nicht imstande, eine dieser Ordnungen ohne die andere zu sehen. Denn dass wir die richtige Ordnung in uns haben, heißt, dass wir von der Vernunft regiert werden, was wiederum nur möglich ist, wenn die Vernunft zur vollständigen Verwirklichung gelangt, die ihrerseits in der Schau des Grundguten liegt; gleichzeitig ist es die Schau des Grundguten, durch die wir im eigentlichen Sinne tugendhaft werden." (2) Dieses Grundgute besteht aus den "Ideen", den idealen, immateriellen Grundformen aller Dinge, welche selbst nur deren stets unvollkommene, nicht-ideale Manifestationen sind. Das ist der zentrale Punkt: Platon verlegte gleichermaßen den Fokus der Aufmerksamkeit, das eigentliche Sein und mithin in jeder Hinsicht das Heilige ins Außerhalb. Dies ist freilich eine äußerst verkürzende Darstellung von Platons Theorie und Kosmologie, bei welcher der Begriff des logos eine zentrale Rolle spielt - ein für uns heutzutage unübersetzbarer Begriff für das, was ebenso das menschliche Bewusstsein als auch die Welt bzw. den Kosmos strukturiert. Platon modifizierte die (bei Heraklit beispielsweise völlig andersartige) Vorstellung von logos für sein Konstrukt, und in einem durchaus platonischen Sinne gelangte sie dann ins Johannes-Evangelium. Dort wurde im ersten Satz zweifelsfrei Jesus mit dem logos gleichgesetzt. ("Am Anfang war das Wort": logos). Die hellenistische Idee vom Mensch gewordenen logos stand in extremem Gegensatz zu den Auffassungen der jüdischen Anhänger des Nazareners und setzte sich, durch Paulus weiter modifiziert, durch, dies unter massiver Verunglimpfung der Judenchristen und einem stets schärfer werdenden Gegensatz zum Judentum überhaupt. (3)

Entscheidend für die christliche Kosmologie war die vollständige Synthese mit dem Platonismus durch den heiligen Augustinus. "Von nun an sollte der christliche Gegensatz zwischen Geist und Fleisch nach Augustin mit Hilfe der platonischen Unterscheidung zwischen dem Körperlichen und dem Nichtkörperlichen verstanden werden." (4) Der heilige Augustinus erklärte die platonischen "Ideen" zu den Gedanken Gottes (5), die Konsequenz war: "Erschaffenes erhält seine Form durch Gott, indem es an seinen Ideen teilhat... Wenn alles an Gott teilhat und wenn alles in je eigener Weise Gott ähnlich ist, dann ist das allem zugrundeliegende Schlüsselprinzip ebendas der Teilhabe oder Ähnlichkeit." (6) Bekanntermaßen haben wir es hier mit einem allmächtigen, einzigen Schöpfergott zu tun, der alles in jeglicher Hinsicht total beherrscht - außer dem freien Willen des Menschen, dem aber nur zwei Optionen bleiben, nämlich zu gehorchen oder nicht. Selbstverständlich ist dieser Gott selbst nicht in der Welt, sondern außerhalb - wir erinnern uns an Zeus, der durchaus in der Welt war und Zeichen deutete, um zu sehen, was geschehen würde.

Aber der heilige Augustinus ging noch weiter. "Gott ist auch - und für uns in erster Linie - die Basisstütze und das zugrundeliegende Prinzip unserer Erkenntnistätigkeit. Gott ist nicht nur, was wir zu sehen trachten, sondern auch das, was dem sehenden Auge Kraft verleiht. Daher ist das Licht Gottes, anders als bei Platon, nicht bloß "dort draußen", wo es die Seinsordnung erhellt, sondern es ist auch ein "inneres" Licht. Es ist das Licht, "das alle Menschen erleuchtet, die in die Welt kommen (Johannes, I, 9). Es ist das Licht, das in der Seele leuchtet." (7) Das ist der Grund, warum das Christentum die einzige Wahrheit kennt und verkündet, warum alle Menschen Christen sein müssen und Nichtchristen keine Erkenntnisfähigkeit besitzen. Erst wenn man dieses augustinische Konstrukt versteht, kann man begreifen, welche Ungeheuerlichkeit für Christen allen nichtchristlichen Vorstellungen innewohnte und ein wie furchtbares Verbrechen ihre Anhänger begingen. Ich schreibe hier in der Vergangenheitsform, denn sowohl der Kartesianismus als auch die Aufklärung führten diesbezüglich Veränderungen herbei. Wenn Augustinus feststellte, es sei Christenpflicht, Häretiker zu verfolgen, so sagte er das in diesem Zusammenhang: die Häretiker schadeten sich und anderen in fundamentaler Weise. Dies galt freilich auch für die Heiden.

Der totale Anspruch

Diese Kosmologie rechtfertigte nicht nur jegliches Vorgehen gegen jede Form von Heidentum, es machte sie unbedingt erforderlich. Bezüglich der christlichen Quellen über das germanische Heidentum ist es von zentraler Bedeutung, zu verstehen, was der jeweilige Autor aus seiner Sicht beschrieb, nämlich eine äußerst gefährliche Monstrosität. Das völlige Desinteresse eines Gregor von Tours am fränkischen Heidentum erklärt sich hierdurch: warum sollte er sich denn für die Einzelheiten von Derartigem interessieren? Zumal er als Gebildeter ja "wusste", was Heidentum war; Chlodwigs Gemahlin Chrodichilde (8) legte er folgende Worte in den Mund: "Nichts sind die Götter, die ihr verehrt, denn sie können sich und anderen nicht helfen. Sie sind nämlich ein Gebilde aus Stein, Holz oder Erz. Und die Namen, die ihr ihnen beigelegt, gehörten einst Menschen an, nicht Göttern: wie Saturnus ein Mensch war, der seinen Sohne durch die Flucht entronnen sein soll, damit er nicht sein Königreich verliere, und wie Jupiter selbst, der allerschmutzigste Eheschänder, der Männer schändete, Weiber, die ihm blutsverwandt waren, beschimpfte und mit seiner eigenen Schwester in Blutschande lebte, wie sie selbst sagt, sie sei "des Gottes Schwester und Gattin zugleich" (Gregor zitiert Vergil, Anm. d. Verf.). Und Mars und Mercurius, wie weit reichte denn ihre Macht? Zauberkünste mochten ihnen zu Gebote stehen, aber die Macht einer Gottheit hatten sie nimmer. Wie viel mehr muss nicht der verehrt werden, der Himmel und Erde, Meer und alles, was darinnen ist, durch sein Wort aus dem Nichts geschaffen hat ..." (9)

Wir wissen, dass Tacitus (den Gregor freilich nicht kannte) Mars und Merkur bei den Germanen "vorfand" und warum, wir wissen auch, dass er das Fehlen anthropomorpher Götterdarstellungen explizit hervorhob. Gregor weiß schlicht überhaupt nichts über das fränkische Heidentum, er setzt schlicht und einfach die römische Mythologie mit der germanischen (hier: der fränkischen) gleich. Selbstverständlich sind die römischen Gottheiten (die für ihn die fränkischen sind!) für ihn aber keine solchen, sondern Gebilde aus Stein, Holz oder Erz (auch wenn die Franken womöglich gar keine solchen Götterbilder hatten). Seinen Vergil hatte er immerhin gelesen, und den schlug er auf, wenn er etwas über Heidentum wissen musste - wie andere christliche Autoren ihre jeweiligen antiken Quellen aufschlugen. Gregor kannte allerdings auch Orosius beziehungsweise dessen Werk Historia adversus paganos, ein Kompendium heidnischer Greueltaten.

Wenn andere Autoren, vor allem nach Gregor, tatsächlich germanische Gottheiten schilderten, dann stets unter diesen Voraussetzungen: Abhängigkeit von klassisch-mediterranen Texten, gesehen durch die augustinische Perspektive. Simek liefert zudem noch den Hinweis, dass "sowohl die päpstliche Kanzlei als auch andere Kleriker bestimmte Formulare für die Beschreibung und Verurteilung heidnischer Bräuche verwendeten, die nicht auf die tatsächlich bei bestimmten germanischen Stämmen praktizierten Kulte, sondern letztendlich auf Bibelstellen zurückgehen ..." (10) Es dürfte klar sein, dass auch die Beschreibung der Gottheiten selbst von diesem Raster-Verfahren nicht unbeeinträchtigt geblieben sein kann.

Vorläufiges Zwischenergebnis

Um auf unsere Schachmetapher zurückzugreifen: das hellenische "Spiel" kennen wir einigermaßen, desgleichen das augustinisch-christliche. Was wir vom germanischen "Spiel" der taciteischen Zeit wissen, weist problematische Überblendungen des klassisch-mediterranen auf, viel bleibt - vorerst - im Dunklen. Über die Zeit der christlichen Autoren liegen uns sehr viel mehr Quellen vor, aber diese weisen eine doppelte Überblendung auf, die wir stets berücksichtigen müssen. Diese besteht - ich wiederhole - erstens aus der anhand von Augustinus vorgeführten kosmologischen Vorstellungen und der Rolle jeglichen Heidentums darin; zweitens aus dem auch von christlichen Autoren ständig vorgenommenen Rückgriff auf klassisch-mediterrane Quellen, deren Bild von Gottheiten sich anscheinend sehr stark vom germanischen unterscheidet. Von Bedeutung ist außerdem, dass christliche Autoren aufgrund ihres Denkens im augustinisch-platonischen Muster eine in der Welt befindliche Gottheit nicht mehr denken können.

Unter alledem leidet freilich auch das moderne Verständnis all dessen immens. Wir haben inzwischen deutlich gesehen, warum eine Mythologie nach dem Schema "die Göttin des ..." nicht nur völlig nichtssagend, sondern auch irreführend ist. Man hat einen Eindruck gewonnen, wie fundamental unterschiedlich das ist, was man unter "Gottheit" versteht, wenn man von einer Kosmologie zur nächsten wechselt, und wie untrennbar diese Vorstellungen mit denen von der Welt und vom Menschsein zusammenhängen. Genau das aber macht die Aufgabe lösbar: anstatt an einer Stelle Gottheiten aufzulisten, an einer anderen sich über Wirtschaftsweise und einer dritten sich über Gesellschaftsstrukturen auseinanderzusetzen, ohne diese Themen miteinander in Verbindung zu bringen, muss man daran arbeiten, das, was man hat, zu einem kohärenten Gesamtbild zusammenzutragen, um die germanische Sicht und das germanische Denken zunächst prothesenhaft zu rekonstruieren. Ich werde darauf im übernächsten Kapitel zu sprechen kommen.

Bei einem solchen Unterfangen spielen die vom Kartesianismus und seinen Nachfolgeerscheinungen verursachten Schwierigkeiten eine Rolle. Es war nämlich Descartes und nicht etwa Augustinus oder ein anderer Theologe, der das Heilige aus der Welt verbannte. Für Augustinus war die Welt keinesfalls ein passives Objekt und schon gar keine Ressource, mit der man tun konnte, was man wollte. Die christlich-abendländische Grundhaltung der Welt gegenüber wird vielfach fälschlich "dem Christentum" zur Last gelegt. Trotz aller christlicher Feindseligkeit der "gefallenen Natur" gegenüber und des Primats der "unsterblichen Seele" wies gerade Augustinus, wie wir gesehen haben, darauf hin, dass alle Dinge Anteil an Gott haben. Etliche moderne Christen verweisen gern und oft auf den heiligen Franziskus, der seiner Begeisterung über das Göttliche in der "Natur" ja deutlich Ausdruck verlieh. Das ist wohlweislich nicht das selbe wie die Präsenz des Heiligen in der Welt (und ausschließlich dort) wie beispielsweise bei Homer, aber auch nicht die mechanistische Welt eines Descartes. Man muss genau hinsehen, zumal auch Descartes ein frommer Katholik war und kein Agnostiker. Seitdem sich der Kartesianismus durchgesetzt hatte, stellte sich dem Verständnis von nichtkartesischen Kosmologien ein weiteres Problem entgegen, nämlich die Unmöglichkeit, diese Kosmologien zu verstehen, solange man im Rahmen des Kartesianismus denkt. Die Theosophie beispielsweise und ihre Derivate sind vollständig vom Kartesianismus abhängig, Konstrukte wie die völkische Biorobotik sind es ebenso. Darum haben sie alle freilich nichts mit der germanischen Kosmologie zu tun, wie ich vor etlichen Jahren schon feststellte.

Ein neuer Blick auf einen alten Streit

Mit der leidigen Erörterung der Christianisierung der Germanen will ich mich hier nicht lange aufhalten, zumal diese Vorgänge in ihren jeweiligen historisch-politischen Kontext gehören. Man kann das kurz am Beispiel des Chlodovech erläutern, denn wir ja kennen gelernt haben. Bereits Chlodovechs Vater Childerich war in Gallien tätig gewesen, und man muss davon ausgehen, dass Chlodovech die dortigen Verhältnisse genauestens kannte. Die katholischen Gallorömer bildeten insgesamt die Bevölkerungsmehrheit, in den Städten lebten und arbeiteten fast ausschließlich sie. Die Franken hatten freilich nichts, wodurch sie die römische Verwaltung eines so großen Territoriums hätten ersetzen können, und der Gedanke, die Gallorömer sollten nach fränkischem Recht leben, wäre ihnen absurd erschienen, denn fränkisches Recht galt selbstverständlich nur für Franken - ein grundsätzliches Kriterium von Personenverbandsgesellschaften gegenüber Territorialstaaten. Ein möglichst reibungsloses Weiterfunktionieren des Bestehenden war ohne jede Alternative, und das bedeutete, dass Chlodovech sich mit der römischen Oberschicht in Gallien arrangieren musste. Es lag außerdem auf der Hand, dass diese ihn gegenüber den anderen Frankenkönigen favorisieren würden, wenn er sich taufen ließ - was Gregor ja, wie wir gesehen haben, prompt unter Beweis stellte. Allerdings entstand auch ein Problem für ihn, denn sein Königtum beruhte gänzlich auf fränkischen Vorstellungen - auch das haben wir gesehen. Die Traditionalisten wurden gefährlich für ihn, denn gewissermaßen war ein katholischer Frankenkönig ein Widerspruch in sich - was vielleicht seinen Eifer, die anderen Frankenkönige umzubringen, noch verstärkte. Er musste also dafür sorgen, dass sich möglichst viele Franken möglichst bald taufen ließen, und das konnte er dadurch tun, dass er demonstrierte, wie wenig das Glück ihn verlassen hatte. Seine in jeder Hinsicht durchschlagenden Erfolge dürften das Ihrige getan haben. Wie wenig sich durch den Glaubenswechsel für die Franken änderte, belegt die Geschichte der Crodechilde eindrucksvoll. Man muss bei alledem bedenken, dass die turbulente Vorgeschichte die gesellschaftlichen Verhältnisse ohnehin verändert hatte, zumal die Franken insgesamt ein junger Verband waren und nicht mit Altstämmen der taciteischen Zeit ohne weiteres verglichen werden können.

Leidig ist und bleibt das Thema Christianisierung aber weiterhin, und zwar wegen der Polemik des antichristlichen wie des prochristlichen Lagers, die beide wenig bis nichts zur Sache beitragen. Die Polemik kreist um die Gewaltfrage: das antichristliche Lager malt ein Bild der Zwangstaufen unter Todesdrohungen, die allerdings unter Karl dem Großen tatsächlich stattfanden und sich unter einigen skandinavischen Königen (hervorstechend: Olaf Trygvasson) wiederholten, und verallgemeinert diese. Das prochristliche Lager behauptet, das Christentum sei größtenteils von den Germanen freiwillig angenommen worden und scheint "Gewalt" mit physischer Gewalt gleichzusetzen, eine typisch christlich-abendländische Rhetorik, die strukturelle, ökonomische, soziale, juridische und andere Formen der Gewalt leugnet oder verschweigt. Das antichristliche Lager pflegt den Diskurs des "Unrechts der Fremden", den ich in "Völkische Ideologie" beschrieben habe, das prochristliche übt sich in Selbstbeweihräucherung und spielt mit dem Feuer, indem es brutale Akte der Unterdrückung verniedlicht, aber sofort anfängt, "Christenverfolgung!" zu schreien, wenn es kritisiert wird. So jedenfalls kommt man bei kulturhistorischen Fragen nicht weiter. (11)

Nur zu Demonstrationszwecken trage ich hier die von Rudolf Simek vorgetragenen inhaltlichen Gründe zum Übertritt zum Christentum vor und halte dagegen - nicht um zu beweisen, dass ich recht habe und Simek unrecht, sondern nur, um zu zeigen, wie unzulänglich alle Argumente außerhalb der Betrachtung konkreter Fälle sind, dies unter Einbeziehung der Gesamtsituation, nicht etwa nur dessen, was nach den christlichen Quellen den Bekehrten angeblich zur Taufe getrieben hat.

Simek meint, "dass es vor allem die, dem Christentum eigentlich völlig fern liegende Vorstellung vom "stärkeren Gott" war, welche in vielen Fällen die Bekehrung förderte und die auch von denjenigen Herrschern, welche die Christianisierung aktiv betrieben, nachhaltig unterstützt wurde." (12) Christliche Quellen lassen sich oftmals so lesen - aber das ist freilich bereits der erste Einwand; wir haben weiter oben einiges zu christlichen Quellen gesagt. Wieso übrigens soll dem Christentum die Vorstellung vom stärkeren Gott fern liegen? Abgesehen von alledem, was wir angesichts des heiligen Augustinus gesagt haben - argumentierte denn Chlodovechs Gemahlin, oder vielmehr Gregor, der nichts vom fränkischen Heidentum verstand und daher wohl kaum von dessen Vorstellungen ausgegangen sein kann, nicht mit der Machtlosigkeit der heidnischen Götter? Ihre - beziehungsweise Gregors (des Bischofs!) - ganze Argumentation beruht auf dem Machtvergleich. Ferner dürften recht viele Germanen den Christengott als Konstantins und seiner Nachfolger Siegergott kennen gelernt haben - aber kreiert haben diesen stärkeren Gott die Römer, nicht die Germanen. Neu war aber die Idee zu Konstantins Zeiten nicht, die Drohungen des Paulus, wie der Christengott mit seinen (des Paulus) Widersachern umspringen werde, erspare ich mir. Gerade Gregors Argumentation legt nahe, dass man es hier mit einem kolportierten Element der Bekehrungsgeschichte zu tun hatte, das ein Autor vom anderen abschrieb. Es ist auch denkbar, dass man dieser Argumentationsweise christlicherseits Erfolge zuschrieb, aber die wahren Gründe des eigenen Erfolges verkannte, zum Beispiel wegen struktureller Blindheit. Ist das der Fall, berichten die christlichen Quellen zwar "richtig", aber wir dürfen die Ursachen aus der Sicht der Christen nicht mit den Ursachen aus der Sicht der Bekehrten verwechseln.

Zu berücksichtigen ist freilich auch, dass das, was uns vorliegt, in allen Fällen und in jeder Hinsicht eine "Geschichte der Sieger" ist: das Kreuz triumphierte gerade im Akt der Bekehrung, der Akt musste selbst triumphal, glänzend, unter Gebrauch der "richtigen" Mittel vollzogen dargestellt werden. Ich habe am Anfang des Kapitels darauf hingewiesen, dass Untersuchungsprozeduren immer die Kosmologie bestätigen. Das gilt für Bekehrungsgeschichten auch - es muss gelten, denn was wäre denn ein wahrer Glaube, der mit billigen Tricks, Erpressung, struktureller Gewalt und systematischer Manipulation auf allen erreichbaren Ebenen verbreitet wird?

Dazu kommt, dass alle christliche Quellen - eben christliche Quellen sind. Die Bekehrten wie die Widerborstigen sprechen durch die Vermittlung von Klerikern und handeln auf deren Bühne - der Autor ist Dramatiker, Regisseur, Intendant und alle Schauspieler. Er ist auch der Bühnenbildner, der Beleuchter, der Komponist der Begleitmusik, der Dirigent - der einzige, der spricht.

Nicht nur bei Simek, aber auch bei ihm findet sich folgendes: "Hierzu zählen vor allem die Antworten, die das Christentum auf die Frage nach den letzten Dingen zu geben imstande war, besonders was das Leben nach dem Tode anbelangte. Wie oben gezeigt, besaß das Heidentum eine Reihe divergierender, aber nicht unbedingt komplementärer Vorstellungen zum Leben nach dem Tod in Valhall, Hel oder dem Reich der Ran, wobei die Kriterien für die Aufnahme in diese Totenreiche auch vage blieben. Das Christentum dagegen bot hier klare Antworten an ..." (13) Es folgt eine Belegstelle bei Beda Venerabilis - der freilich Kleriker war. Das Argument selbst ist missionarisch, denn das Defizit beruht auf christlicher Sicht, für die freilich das Leben nach dem Tod von zentraler Bedeutung ist. Das heißt noch lange nicht, dass das auch für die Germanen so gewesen sein muss. Die gesamte Argumentation beruht auf dem Gedankengang, die germanische Spiritualität wäre defizitär gewesen und hätte ihrem Defizit nicht selbst abhelfen können. Die von Simek angeführten Probleme stellen sich einem die Angelegenheit betrachtenden Christen und beruhen auf einer ganzen Reihe von Voraussetzungen, unter anderem auf einer Vorstellung vom linearen Zeitverlauf, nach welchem man "zuerst" lebt und "später" irgendwo (oder nirgendwo) hingeht. Die Ethnologie kennt ein großes Spektrum an unterschiedlichsten Vorstellungen, die aber stets im Einklang mit ihrer jeweiligen Kosmologie sind, und Kosmologien stellen Kohärenz her, auch wenn sie für den Betrachter aus einer anderen Kultur womöglich nicht ersichtlich ist. Im Grunde müssten sich, wenn Simeks Argumentation zuträfe, Angehörige von Kulturen, die aus christlicher Sicht (und wohlgemerkt nur aus dieser) keine "eindeutigen Antworten" geben, dankbar weinend dem ersten christlichen Missionar zu Füßen werfen, den sie sehen, weil sie sich selbst in ihrer Seelenpein nicht helfen können. Das aber ist kultureller Ethnozentrismus. Hinzuzufügen wäre noch, dass die "eindeutigen Antworten" des Christentums die Drohung mit der Hölle als nicht gerade geringfügiges Element mit umfassten, in der sich die neu zu Bekehrenden ihre verstorbenen Anverwandten und Freunde vergegenwärtigen durften - ein recht guter Grund, auf diese "letzten Antworten" zu verzichten.

Ähnliches gilt für Simeks andere Argumente, nämlich die eindeutigeren Antworten des Christentums auf den Anbeginn der Welt, ihr Ende und die Androhung des baldigen Eintretens des letzteren vor dem Jahr 1000. (14) Die Defizite des Heidentums sind auch in diesen Fällen sowohl christlich gesehen als auch christlich berichtet, und was die Drohung mit dem Weltende angeht - warum sollte man einem Missionar glauben, der erzählt, die Christen schrieben in Bälde das Jahr 1000, und dann werde die Welt untergehen? Mir leuchtet das nicht recht ein.

Ein wesentlich besseres Argument als alle anderen ist der bei weitem höhere Organisationsgrad der Christentums und dessen Verfügung über die Schrift (15). Eine (vergleichsweise) enorm umfangreiche und straffe Organisation sah sich lokalen Gruppen gegenüber - ein Vorteil, den man nicht näher erläutern muss. Ich möchte Simeks Argument noch erweitern, indem ich auf die große Zahl gebildeter und geschulter Vollzeit-Praktiker der Kirche hinweise, deren Organisationsstruktur es ihnen erlaubte, sich abzustimmen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Wie gesagt - ich will hier lediglich vor Verallgemeinerungen warnen und das Thema Christianisierung hiermit vorerst abschließen.

Abschließen möchte ich das Kapitel mit ein paar Bemerkungen, die für unser eigentliches Thema relevant sind, und zwar werde ich am Beispiel der Walküren zeigen, wie diffus und uneindeutig die Quellenlage ist. Simek referiert: "Die Walküren waren also ursprünglich (weiblich gedachte) Totendämonen und Seelenführerinnen, denen die auf dem Schlachtfeld liegenden Toten gehörten; warum diese Geister weiblich gedacht wurden, ist wohl ebenso wenig zu konkretisieren wie später bei den christlichen Schutzengeln. Die Walkürenvorstellungen änderten sich aber im Laufe der Wikingerzeit. Die eddischen Gedichte der Heldensage, vor allem die über Brynhild und die Helgilieder, präsentieren ein Walkürenbild, das stark vermenschlicht und romantisiert ist. Wenn die Walküre Sigrún in der Helgakviða hundingsbana I den menschlichen Helden auf dem Schlachtfeld umarmt und ihm ihre Liebe erklärt, dann hat diese Vorstellung mehr mit skjaldmær (Schildmädchen) und meykonungar (martialischen Mädchenkönigin) der hoch- und spätmittelalterlichen Romanliteratur zu tun als mit den Totendämonen des germanischen Altertums, wobei auch die im Mittelalter weit verbreitete Sage von den Amazonen durchaus eine Rolle gespielt haben kann ... Die Beliebtheit der Walkürengestalt in der mittelalterlichen Literatur wie der Neuzeit erklärt sich nicht zuletzt aus dem erst durch die Vermengung mit den Vorstellungen von skjaldmær und meykonunga ermöglichten Bild von den die traditionellen Geschlechtsgrenzen überschreitenden Mädchen, die – aus verschiedenen Gründen - sowohl männlichem wie weiblichem Publikum attraktive Identifikationsmuster anboten." (16)

Hier muss freilich eingewendet werden, dass man zuerst wissen müsste, und zwar genau, wie die Geschlechtergrenzen beschaffen waren. Ohne kritische Sichtung sämtlicher relevanter Quellen wird das aber kaum zu verwirklichen sein, und man muss damit rechnen, auf ähnliche Probleme zu stoßen wie bei den Seherinnen und der Keuschheit, nämlich auf "Gewissheiten" der Forschungsgeschichte, die einem modernen Diskurs womöglich nicht standhalten.

Simek akzeptiert die weiblichen Totendämonen des germanischen Altertums als mythologische Vorstellung, Frauen als Walküren in der Wikingerzeit akzeptiert er nicht als soziale Realität. Das tat aber Wulfstan, der Erzbischof von York, im frühen 11. Jahrhundert in seiner aufsehenerregenden und unter dem Namen Sermo Lupi ad Anglos (Predigt des Wolfs an die Angelsachsen) (17) berühmt gewordenen Predigt. "Denn hierzulande gebe es viele Totschläger und Verwandtenmörder, Priestermörder und Klosterverfolger, Meineidige und Mörder, Huren und Kindsmörder, ehebrecherische Unzüchtige, Zauberer und Walküren, Plünderer, Diebe und Räuber, ohne dass wir uns dieser Taten schämten - wohl aber der Wiedergutmachung gemäß den Bußbüchern!" (18) Dies ist eine christliche Quelle, aber kein beschreibender Text, sondern eine Predigt über Missstände. Wulfstan war Erzbischof von York, dies lag in der Denelagu, wo die Skandinavier nicht nur einfielen, sondern auch in großer Zahl lebten, und zwar nach ihrem eigenen Recht. Man muss davon ausgehen, dass sein Publikum die örtlichen Verhältnisse ebenso gut kannte wie er, und er würde wohl kaum Märchengestalten in seine Liste der Missetäter einreihen. Die einfachste Erklärung für Wulfstans Angabe ist, dass Frauen beobachtet wurden (oder man sich zumindest von ihnen erzählte), die von den zeitgenössischen Christen - dem Publikum - als Walküren identifiziert wurden; ob sie sich allerdings als Walküren sahen, ist eine völlig andere Frage.

Verhielten sich Frauen so, dass sich christliche Zeugen (ganz gleich ob Augenzeugen oder Hörer von Berichten) an Walküren erinnert fühlten, dann stand das vor allem im Gegensatz zum christlichen Frauenbild. Man darf bei der gesamten Walkürendiskussion nie aus den Augen verlieren, wie scharf der Gegensatz zwischen dem christlichen und dem germanischen Frauenbild war. Die bewaffnete Frau ist die heidnische Frau (wenn auch nicht umgekehrt die heidnische Frau immer die bewaffnete Frau ist), und das ist ihre eigentliche Gefährlichkeit. Sie ist das, was es nicht geben darf.

Es ist sogar möglich, dass die christliche Kolportation von Walkürenbeschreibungen überhaupt dazu führte, dass Frauen auf die Idee kamen, sich als Walküren (im weitesten Sinne) zu sehen und sich so zu verhalten. Abwendung vom Christentum kam durchaus vor, wie Wulfstan selbst ergrimmt anprangerte: christliche Knechte liefen davon und wurden zu heidnischen Wikingern, deren Genossen sogar hohe Wergeldforderungen stellten, wenn der ehemalige Herr den gewesenen Knecht erschlug (19). König Aethelred der Unberatene hatte im Jahre 1002 (am 13. November) sogar versucht, sich des Dänenproblems durch Völkermord zu entledigen (20), was zum Zeitpunkt von Wulfstans Predigt (1013/14) keineswegs vergessen war. Es gab also genug Gründe besonders für Däninnen, sich auf der anderen Seite in besserer Position zu sehen. Man sollte sich auch nicht zu sehr an den Begriff "Walküre" klammern - ich möchte jedenfalls bestreiten, dass die von Simek beschriebene literarische Tradition niemals irgend eine soziale Grundlage hatte. Es drängt sich viel eher der Verdacht auf, dass die bewaffnete Frau zuerst in den Bereich der Gruselgeschichte und dann ins Märchenreich verbannt wurde. Dies ist genau der umgekehrte Fall von Foucaults Irrem: dieser wird zuerst aus der Gesellschaft ausgeschlossen und dann in der Klinik eingesperrt, die germanische Frau wurde durch das Christentum zuerst eingesperrt und dann ausgestoßen - zuerst aus dem Bereich des Heiligen, dann aus dem der politischen Partizipation, dann aus jeder Rolle, der ein Rest von Autonomie anhaftete, und schließlich aus dem Bild der germanischen Gesellschaften im historischen Diskurs, wo sie dann noch somnambul taumelnde Seherin und keusche Mutter sein durfte.

Kapitel 6: Germanorum Libertas: Zur Genealogie der Germanenrezeption


Fußnoten:

(1)Mac Intyre?, Der Verlust der Tugend, 177ff., bezüglich Platon insbesondere S. 187 - 192

(2)Taylor, Charles: Quellen des Selbst. Die Entstehung zur neuzeitlichen Identität. Frankfurt am Main 1999, S. 227; zum Tugendbegriff siehe aber: Mac Intyre?, op.cit.

(3)"... ihr habt nämlich von euren Landsleuten dasselbe erlitten, was jene von den Juden erlitten haben. Die haben sogar den Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben auch uns verfolgt. Sie gefallen Gott nicht und sind allen Menschen feind. Und um das Maß ihrer Sünden ganz vollzumachen, hindern sie uns, den Heiden ihre Rettung zu predigen. Aber der Zorn Gottes ist schon in vollem Maß über sie gekommen." Paulus, Erster Thessalonicherbrief, 14ff.

(4)Taylor, Quellen des Selbst, S. 235

(5)ebenda

(6)ebd., S. 236

(7)ebd., S. 239

(8)Nicht zu verwechseln mit Crodechilde (voriges Kapitel)

(9)Gregor von Tours, Geschichten, II 29

(10)Simek, Religion und Mythologie der Germanen, S.101

(11)Die Alleswisser in den Medien tragen das Ihrige dazu bei, dass man nicht weiterkommt, wie gewöhnlich. Letztlich erging sich beispielsweise ein Neo-Hagiograph Karls des Großen in einer Schilderung der Sachsen als „germanisches Volk (!), in zahlreiche Stämme zersplittert (!)“ und schilderte sie – und ausschließlich sie - als Aggressoren, deren „Religion“ die Anbetung von unheimlichen Geistern und dämonischen Wesen gewesen sei.

(12)Simek, Religion und Mythologie der Germanen, S. 257

(13)ebenda

(14)ebd., S. 258

(15)ebd., S.259

(16)ebd., S.172

(17)Jäschke, Kurt-Ulrich, Die Anglonormannen, Stuttgart 1981, S. 12

(18)ebd., S. 15

(19)ebd., S.14

(20)ebd., S.19

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